Veranstaltungsstätte

Das Klärwerk muss langfristig auch eine Veranstaltungsstätte werden. Es verfügt über zwei große Hallen, einerseits den Klärsaal in der großen Halle, in welcher ursprünglich das Abwasser gereinigt wurde, andererseits den Pumpensaal im Maschinenhaus, in dem die Hochwasserpumpen standen.

Der Klärsaal verfügt über rund 350qm Fläche, der Pumpensaal über rund 150qm Fläche.

die Klärhalle, Beleuchtungsprobe

Das Erhaltungskonzept des Klärwerks basiert auf unseren konservatorischen Leitlinien, die demnächst hier ausführlicher vorgestellt werden, im Prinzip aber folgendes bedeuten:

  • Der angestrebte Erhaltungszustand ist die Ausserdienststellung 1962.
  • Alle Nutzungsarten und Konzepte werden daher – anders als bei vielen Industriedenkmälern – so gestaltet, dass die historische Substanz aus dem Jahre 1962 durchgehend erlebbar bleibt.
  • Umbauten und Entfernung von Inventarien und wesentliche Einbauten wird es daher nicht geben können.

Die erforderliche bauordnungsrechtliche Genehmigung kann erst mit der begonnenen Instandsetzung, insbesondere des Betontragwerks der Klärhalle, weiter geplant werden.

Das Maschinenhaus ist bedeutend besser erhalten und eine Umnutzung als ersten Spielort des Museums ist eines der Zwischenziele.

Die Nutzung als Veranstaltungsstätte ist an enge Bedingungen der Bauordnung des Landes NRW geknüpft. Eine Inbetriebnahme erfordert die aktive Mitgestaltung seitens der Stadt.

Einen Vorgeschmack, was DasKlärwerk als eine der schönsten Veranstaltungstätten in NRW können wird, kann man hier schon ahnen: Entstanden ist dies im Covid-19-LockDown im April 2020. Da verwandelte sich DasKlärwerk in eine virtuelle Pianobar: Der Krefelder Musiker und Sänger Michael C. Kent hatte im Stil eines Bar-Pianisten für rund 2 Stunden musiziert und das Konzert aus dem leeren Klärwerk wurde live ins Netz übertragen, mit Unterstützung von Kawai Pianos , Ilbertz Veranstaltungstechnik, KRähennest-TV und Michael C. Kent.

Barpiano mit Michael C. Kent aus der Klärhalle