{"id":3432,"date":"2020-03-24T10:08:06","date_gmt":"2020-03-24T09:08:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/?page_id=3432"},"modified":"2020-04-04T13:15:47","modified_gmt":"2020-04-04T11:15:47","slug":"der-ausbruch-der-cholera-in-hamburg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/der-ausbruch-der-cholera-in-hamburg\/","title":{"rendered":"5. Der Ausbruch der Cholera in Hamburg"},"content":{"rendered":"\n<p>Die konsequente Sanierung der St\u00e4dte durch die Einf\u00fchrung einer Kanalisation und der zentralen Wasserversorgung sollte &#8211; nach Pettenkofer &#8211; auch dem Cholera-Keim die M\u00f6glichkeit zur Bildung jenes Krankheitsstoffes &#8220;im Boden&#8221; nehmen. Auf der anderen Seite verf\u00fchrte aber die Pettenkofersche Theorie dazu, in dennoch ausbrechenden Epidemien direkte Schutzma\u00dfnahmen gegen die Aufnahme des Erregers \u00fcber das Trinkwasser, \u00fcber kontaminierte Nahrungsmittel oder \u00fcber die W\u00e4sche bedeutend zu vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Filtern von Flusswasser wurde in England bereits 1855 obligatorisch. Flusswasser wurde dort durch Sandfilter geleitet, bevor es in das unsichtbare Versorgungssystem der St\u00e4dte eingespeist wurde. Die Verwendung dieser langsamen Sandfilterbetten f\u00fcr die Trinkwasseraufbereitung verbreitete sich allerdings in Europa und auch in Nordamerika nur sehr langsam. <\/p>\n\n\n\n<p>Um 1890 verf\u00fcgte nahezu jedes Haus der Stadt Hamburg \u00fcber einen Wasseranschluss an das st\u00e4dtische Wasserwerk. Brunnen reichten f\u00fcr die wachsende Bev\u00f6lkerung Hamburgs schon lange nicht mehr aus, das Trinkwasser wurde aus der Elbe entnommen. Das Wasserwerk mit seiner Entnahmestelle lag in Rothenburgsort, kurz vor den Toren der Stadt, flussaufw\u00e4rts. Das Wasser der Elbe wurde in drei gro\u00dfe Becken geleitet, damit sich dort Schwebstoffe absetzen konnten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/c.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/c.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3467\" width=\"670\" height=\"848\" srcset=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/c.jpg 388w, https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/c-237x300.jpg 237w, https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/c-150x190.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><\/a><figcaption>Rothenburgsort, Trinkwasser Sch\u00f6pfstelle und die drei gro\u00dfen Absetzbecken.<br>Aus: Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, Berlin, 1885<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDer Bedarf an Wasser ist aber so gro\u00df, da\u00df in diesen Becken selbst f\u00fcr die geringe Vorreinigung durch Sedimentierung keine ausreichende Zeit ist. In Folge dessen gelangt das Wasser, stets gemischt mit Hamburger F\u00e4calstoffen, direct in die Leitung, da keinerlei Filtration vorhanden ist.\u201c (1)<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Wasserfiltration durch Absetzbecken funktionierte nicht. Eine Sandfilteranlage hatte Hamburg zudem immer noch nicht erbaut, obwohl diese 1890 beschlossen worden war. Planung und Bau hatten sich verz\u00f6gert. Hamburg sparte an der erheblichen Investition.<\/p>\n\n\n\n<p>1892 brach daraufhin eine verheerende Cholera-Epidemie aus. In die Elbe wurden auch die Abw\u00e4sser der Stadt geleitet. In Rothenburgsort, oberhalb der Stadt, sollte das Wasser der Elbe eigentlich unbelastet sein. Durch Ebbe und Flut gelangte das mit F\u00e4kalien verunreinigte Wasser jedoch auch in die drei Absetzbecken des Wasserwerkes. Hier wurde das Wasser aber nicht ausreichend gereinigt, Cholera-Erreger fanden so \u00fcber die sich anschlie\u00dfenden Wasserleitungen ungehindert und rasch ihren Weg in alle Stadteile Hamburgs. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Wasserkraftwerk der Stadt Altona, flussunterhalb der Stadt Hamburg gelegen,  hatte zu dieser Zeit schon einen Sandfilter. Und dort starb, nach Berichten der Beh\u00f6rden, kein B\u00fcrger \u00fcber die Aufnahme von Trinkwasser an der Cholera. In Hamburg entstanden w\u00e4hrenddessen entsetzliche Zust\u00e4nde: die st\u00e4dtische Infrastruktur wurde stark \u00fcberlastet, es fehlte an Fuhrwerken, Krankenhausbetten und an den Kapazit\u00e4ten, die Leichen zu bestatten. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Hamburger Senat und die B\u00fcrgerschaft hatten insgesamt eine eher ablehnende Haltung gegen\u00fcber kostspieligen wissenschaftlichen und forschenden Arbeiten. So wurde dem leitenden Arzt und Direktor der Staatskrankenh\u00e4user &#8220;Neue Allgemeine Krankenhaus Eppendorf&#8221; (heute das Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf), &#8220;Alte Allgemeine Krankenhaus St. Georg&#8221;, Professor Theodor M. Rumpf, vor dem Cholera-Ausbruch deutlich von der Medizinalverwaltung signalisiert, sich mehr auf die Behandlungen Kranker zu konzentrieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Und dennoch war den \u00c4rzten in Hamburg der Ausbruch der <strong>f\u00fcnften Cholera Pandemie<\/strong> nicht verborgen geblieben. Sie breitete sich aus Indien nach Osten und Westen auf mehrere Kontinente aus. (Allein in Russland erkrankten bis November 1892 in der Folge  551.473 Menschen, es wurden 266.200 Todesf\u00e4lle gez\u00e4hlt.) Aus den bereits akut betroffenen Epidemiegebieten in Russland reisten zu dieser Zeit stetig Auswanderer nach Hamburg, um sich dort einzuschiffen. Direktor Rumpfs Assistent Theodor Rumpel, der mit Robert Kochs Methoden des bakteriologischen Nachweises der Cholera vertraut war,  kultivierte nun systematisch den Stuhl aller Personen mit Symptomen, die auf Durchfall  hindeuteten. <\/p>\n\n\n\n<p>Laut Rumpf waren alle Kulturen aber bisher negativ. In der Nacht des 16. August wurde dann aber ein schwerkranker junger Maurer, der im Hafen arbeitete, mit cholera\u00e4hnlichen Symptomen nach Eppendorf gebracht und starb dort etwa vierundzwanzig Stunden sp\u00e4ter. Seine Autopsieergebnisse waren  jedoch nicht eindeutig in Richtung Cholera identifiziert worden. Obwohl nun in rascher Folge mehrere offensichtliche Verdachtsf\u00e4lle der Cholera auftraten, waren zudem Verfahrensweisen angeordnet worden, die eine eindeutige Identifizierung von Cholera so weit erschwerten, dass Anzeichen auf Cholera nicht mehr ausreichten, sondern weitere Tests durchgef\u00fchrt werden mussten, um einwandfreie Ergebnisse vorlegen zu d\u00fcrfen:<\/p>\n\n\n\n<p>Die &#8220;Kochschen Vorschriften von 1884&#8221; aus dem <a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/\">K\u00f6niglich Preu\u00dfischen Institut  f\u00fcr Infektionskrankheiten (heute RKI) <\/a>erforderten nicht nur den mikroskopischen Nachweis des Erregers, er musste auch auf N\u00e4hrgelatine gez\u00fcchtet werden. Wie Robert Koch sp\u00e4ter selbst zugestand, war es f\u00fcr in der Pr\u00e4paration Unerfahrene schwierig, mit dem Standardverfahren eindeutige Ergebnisse zu erhalten. Dieses Problem sollte sich auch in Hamburg zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn erst als der aus dem Urlaub zur\u00fcckgekehrte Bakteriologe und Pathologe des Klinikums Eppendorf, Prosektor Eugen Fraenkel, am 22 August 1892 im Stuhl eines verstorbenen Kranken Cholera-Kulturen einwandfrei nachwies, reagierte Direktor  Professor Rumpf und sandte ein Telegramm mit der Cholerawarnung an  Medicinalinspector Caspar Theodor Kraus. Dieser ordnete jedoch noch weitere Tests an und meldete dem zust\u00e4ndigen Senator Hamburgs, es l\u00e4gen zwar schon klinische Meldungen zur Cholera vor, der wissenschaftliche Beweis st\u00fcnde aber noch aus, f\u00fcr die Ausl\u00f6sung eines Choleraalarms und somit die Sperrung des Hafens sei es somit noch zu fr\u00fch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Cholera geriet nun auch durch diese Verz\u00f6gerung au\u00dfer Kontrolle, 55 Kranke lagen zu dieser Zeit schon in den beiden Krankenh\u00e4usern St. Georg und Eppendorf. Die Anzahl von infizierten Cholera-Patienten stieg in den folgenden Tagen von 265 am 25. August auf 432 am 30. August dramatisch an. Es wurden in der Folge Feldlazarette neben den Krankenh\u00e4usern errichtet, um die gewaltige Flut an Kranken aufnehmen zu k\u00f6nnen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Bis Ende August war das Eppendorfer Krankenhaus bereits gezwungen, innerhalb einer Woche 1.576 neue Patienten aufzunehmen, eine Zahl, die die Gesamtkapazit\u00e4t der Klinik bei weitem \u00fcberstieg. Pferdekutschen, welche Erkrankte zum Krankenhaus fuhren,  kamen Leichenwagen in anderer Richtung entgegen. Hunderte von Totengr\u00e4bern arbeiteten auf dem Stadtfriedhof in Ohlsdorf in Schichten rund um die Uhr und begruben die Opfer in Massengr\u00e4bern.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig setzte eine epidemietypische Fluchtbewegung ein, die Menschen flohen aus Hamburg und verteilten die Cholera weiter.  <\/p>\n\n\n\n<p>Die bakteriologische Diagnose, die Robert Koch erfunden hatte, konnte in Hamburg ihr Ziel, die Quelle der Infektionen schnell aufzudecken und damit die Ausbreitung zu stoppen, nicht erf\u00fcllen. \u00c4rzten fehlte die Praxis f\u00fcr die Kochsche Testmethode, technische Schwierigkeiten bei der Bestimmung traten auf, zudem kam der Widerstand der Medizinalbeh\u00f6rden hinzu. Auch nach dem Gewahrwerden und der verz\u00f6gerten \u00f6ffentlichen Bekanntgabe des Cholera Ausbruchs in Hamburg erschwerten die Verantwortlichen es, Ansteckungswege durch Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen auszuschalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-erforschung-der-cholera\/\">contagonistische, bakteriologische Betrachtungsweise<\/a> f\u00fchrte in Hamburg nicht zu den akut erforderlichen \u00c4nderungen der traditionell geregelten und tr\u00e4gen Verfahrenswege und Vorgehensweisen sowohl der Politik und insbesondere der f\u00fcr Seuchenbek\u00e4mpfung zust\u00e4ndigen Medizinalverwaltung. <\/p>\n\n\n\n<p>Die rasche Eind\u00e4mmung der Epidemie durch die Unterbrechung der \u00dcbertragungswege z.B. durch die Sperrung des Hafens, wurde auch durch das kurzfristig als wichtiger bewertete wirtschaftliche Interesse verhindert.  <\/p>\n\n\n\n<p>Der Preis, den Hamburg daf\u00fcr zahlen sollte, war ausgesprochen hoch: als die Cholera in Hamburg nach drei Monaten wieder erlosch, waren 16.650 Personen an Cholera erkrankt, die H\u00e4lfte davon war verstorben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<div class=\"menu-cholera-container\"><ul id=\"menu-cholera\" class=\"menu\"><li id=\"menu-item-3583\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-3583\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/cholera\/\">Die Geschichte der Pandemien: Cholera<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li id=\"menu-item-3376\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3376\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/cholera-ausbreitung-pandemie\/\">1. Das Zeitalter der Cholera Pandemien<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-3377\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3377\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-erforschung-der-cholera\/\">2. Die Erforschung der Cholera<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-3379\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-3379\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/\">3. Die Entdeckung des Cholera- Erregers<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li id=\"menu-item-3498\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-3498\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/#Vierte%20Cholera%20Pandemie\">Die vierte Cholera Pandemie<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-3500\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-3500\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/#Cholera%20Forschungsexpeditionen%20in%20\u00c4gypten%20und%20Indien\">Cholera Forschungsexpeditionen in \u00c4gypten und Indien<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-3502\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-3502\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/#Der%20Cholera%20Erreger%20wird%20sichtbar\">Der Cholera Erreger wird sichtbar<\/a><\/li>\n\t\t<li id=\"menu-item-3506\" class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-3506\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/#Robert%20Koch%20Institut\">Robert Koch Institut wird gegr\u00fcndet<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li id=\"menu-item-3438\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3438\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-hygiene-der-staedte\/\">4. Die Hygiene der St\u00e4dte im Kampf gegen die Cholera<\/a><\/li>\n\t<li id=\"menu-item-3470\" class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3470\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/der-ausbruch-der-cholera-in-hamburg\/\">5. Der Ausbruch der Cholera in Hamburg<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul><\/div>\n\n\n\n<p>Quellen: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>(1) E. Hueppe, \u201cZum pers\u00f6nlichen Gesundheitsschutze und zur Krankenpflege,\u201d in Ferdinand Hueppe, Die Cholera Epidemie in Hamburg 1892, Berlin, A. Hirschwald, 1893, S98.<\/li><li>Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Institut\/Geschichte\/literaturhinweise_node.html\">im Archiv des RKI<\/a>.<\/li><li>Medicinal-Collegium Hamburg, &#8220;Die Gesundheitsverh\u00e4ltnisse Hamburg im neunzehnten Jahrhundert&#8221;, Hamburg, 1901<\/li><li>Guenter B. Risse, University of California, San Francisco, Cholera and Eppendorf General Hospital, Hamburg, 1892<\/li><li>Ursula Weisser, Tod in Hamburg. Die gro\u00dfe Choleraepidemie von 1892 im Zeichen der neuen bakteriologischen Seuchenlehre, Vortrag im Wissenschaftshistorischen Kolloquium des Medizinhistorischen Intituts der Universit\u00e4t Mainz, 07.02.1995<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<div class=\"menu-cholera-container\"><ul id=\"menu-cholera-1\" class=\"menu\"><li class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-3583\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/cholera\/\">Die Geschichte der Pandemien: Cholera<\/a>\n<ul class=\"sub-menu\">\n\t<li class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3376\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/cholera-ausbreitung-pandemie\/\">1. Das Zeitalter der Cholera Pandemien<\/a><\/li>\n\t<li class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3377\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-erforschung-der-cholera\/\">2. Die Erforschung der Cholera<\/a><\/li>\n\t<li class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-has-children menu-item-3379\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/\">3. Die Entdeckung des Cholera- Erregers<\/a>\n\t<ul class=\"sub-menu\">\n\t\t<li class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-3498\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/#Vierte%20Cholera%20Pandemie\">Die vierte Cholera Pandemie<\/a><\/li>\n\t\t<li class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-3500\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/#Cholera%20Forschungsexpeditionen%20in%20\u00c4gypten%20und%20Indien\">Cholera Forschungsexpeditionen in \u00c4gypten und Indien<\/a><\/li>\n\t\t<li class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-3502\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/#Der%20Cholera%20Erreger%20wird%20sichtbar\">Der Cholera Erreger wird sichtbar<\/a><\/li>\n\t\t<li class=\"menu-item menu-item-type-custom menu-item-object-custom menu-item-3506\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-entdeckung-des-cholera-erregers\/#Robert%20Koch%20Institut\">Robert Koch Institut wird gegr\u00fcndet<\/a><\/li>\n\t<\/ul>\n<\/li>\n\t<li class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3438\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/die-hygiene-der-staedte\/\">4. Die Hygiene der St\u00e4dte im Kampf gegen die Cholera<\/a><\/li>\n\t<li class=\"menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-3470\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/der-ausbruch-der-cholera-in-hamburg\/\">5. Der Ausbruch der Cholera in Hamburg<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die konsequente Sanierung der St\u00e4dte durch die Einf\u00fchrung einer Kanalisation und der zentralen Wasserversorgung sollte &#8211; nach Pettenkofer &#8211; auch dem Cholera-Keim die M\u00f6glichkeit zur Bildung jenes Krankheitsstoffes &#8220;im Boden&#8221; nehmen. Auf der anderen Seite verf\u00fchrte aber die Pettenkofersche Theorie dazu, in dennoch ausbrechenden Epidemien direkte Schutzma\u00dfnahmen gegen die Aufnahme des Erregers \u00fcber das Trinkwasser, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/der-ausbruch-der-cholera-in-hamburg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e5. Der Ausbruch der Cholera in Hamburg\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-3432","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3432","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3432"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3432\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3565,"href":"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3432\/revisions\/3565"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.klaerwerk-krefeld.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3432"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}