Denkmalschutz Gesetz in NRW in Gefahr

Das Denkmalschutz-Gesetz in Nordrhein Westfalen ist wesentlich für den Erhalt der Baukultur unseres Bundeslandes.

Das Gesetz soll überarbeitet werden und Denkmal-Fachleute haben dabei größte Bedenken. Wir als Eigentümer eines arg gebeutelten und ehemals kommunalen Baudenkmals haben Erfahrungen gemacht, die auch uns dazu bewegen, die geplante Änderung zu missbilligen.

Denn Denkmalschutz hat es in unserem Bundesland besonders schwer. Im Gegensatz zum vorlegenden Entwurf würden wir uns eine noch bessere Beratung und Hilfe durch das Bundesland wünschen. Der Entwurf wird jedoch die Zukunft der Denkmalpflege stark beeinträchtigen und den Wert des Denkmalschutzes reduzieren.

Die Arbeit der Fachämter für Denkmalschutz beim LVR und LWL ist wichtig, noch wichtiger jedoch ist deren Unvoreingenommenheit, die für die unteren lokalen kommunalen Denkmalbehörden (UDB) nur schwierigst bei den vor Ort entstehenden kurzsichtigen Begehrlichkeiten durchzuhalten ist. Insbesondere wenn dort das Personal und die Ausstattung zu knapp gehalten wird, wissenschaftliche Arbeit dort gar nicht oder nur verschwindend gering geleistet werden kann.

Denkmaleigentümer müssen um ein Vielfaches besser unterstützt werden, die bisherige Praxis und auch mangelnde Transparenz bei der Förderung zum Erhalt von Baudenkmälern ist jetzt schon eine Hürde, die gegen den Erhalt arbeitet. Im Gegensatz zur Vorgänger-Regierung von SPD-Grün ist zumindest aber der dort komplett abgeschaffte Fördertopf wieder reinstalliert worden. Aber die Ausgaben sind im Vergleich zu anderen Inventionen in eine nachhaltige Zukunft des Landes NRW immer noch sehr sehr gering.

Baudenkmäler gehören zu unserer Identität und den unschätzbaren Werten, die unsere Kulturlandschaft, Städte und Gemeinden ausmachen. Mehr Engagement wäre wünschenswert, nicht aber eine Abschaffung des Denkmalschutzes.

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https://www.denkmalschutz.de/presse/denkmale-in-gefahr.html